Wilhelm Frede-Hauptschule Kleve und Gustav-Adolf-Hauptschule in Goch erhalten Zuschlag für Ganztagsbetrieb



Gute Nachrichten aus Düsseldorf: Zum neuen Schuljahr können die Wilhelm-Frede-Hauptschule in Kleve und die Gustav-Adolf-Hauptschule in Goch den Ganztagsbetrieb aufnehmen. "Ich freue mich, dass sich NRW-Schulministerin Barbara Sommer für unsere Hauptschulen entschieden hat. Die Auswahl ist auch eine Auszeichnung für die vorbildliche pädagogische Arbeit, die an diesen Schulen geleistet wird", sagte der CDU-Landtagsabgeordnete Manfred Palmen. Die Hauptschulen sind damit zwei von 80 Schulen in unserem Land, die den Zuschlag für den Aufbau eines Ganztagsangebots erhalten. Insgesamt hatten sich in NRW 250 der insgesamt 730 Hauptschulen für die Umwandlung in einen Ganztagsbetrieb beworben.
Die neuen Ganztagshauptschulen werden sich deutlich von den bisherigen Ganztagsangeboten unterscheiden. Sie werden verbindliche Ganztagsschulen werden und besondere Förderangebote in schulischer Verantwortung aufbauen. In den neuen Ganztagshauptschulen sollen für die Jahrgangsstufen 5, 6 und 7 zukünftig an fünf Tagen in der Woche Unterricht, besondere Förderangebote, aber auch Maßnahmen außerschulischer Partner, die von Kultur über Musik und Sport, wie über Themen aus Wirtschaft und Handwerk reichen, angeboten werden. In den Jahrgängen 8, 9 und 10 soll an mindestens drei Tagen Ganztagschule angeboten werden. "Durch diese Maßnahme wird die Schullandschaft in Kleve und Goch enorm bereichert", so der CDU-Politiker.
Die Hauptschulen werden nun einen Personalzuschlag in Höhe von 30 Prozent auf ihren Grundstellenbedarf bekommen. Ein Drittel davon kann von der Schule für zusätzliche Förderangebote verwandt werden. Parallel dazu kann die Schule für die notwendigen Umbauten Mittel aus dem IZBB-Programm des Bundes beantragen. Eine gezieltere Unterstützung und Förderung der Hauptschulen ist nach Ansicht des Landtagsabgeordneten notwendig, da sich nur so die Qualitätsmängel beseitigen lassen, die durch die PISA-Studien bescheinigt worden sind: "Wir müssen die Leistungen der Schülerinnen und Schüler auf lange Sicht wieder spürbar verbessern. Das ist überlebenswichtig für unser Land, in dem Bildung einer der wichtigsten Rohstoffe ist." Das Ziel der Landesregierung ist es, 50.000 vollwertige Ganztagsplätze in der Hauptschule bis 2012 zu schaffen.
Verantwortlich: Agnes Asdonk