Rot-grüne Schönfärberei in der Schulpolitik verfängt nicht

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Die Landtagsabgeordneten Helmut Linssen und Manfred Palmen wollen sich mit den hinteren bis mittelmäßigen Plätze, die Nordrhein-Westfalen regelmäßig bei Bildungsstudien belegt, nicht länger abfinden. Die CDU-Landtagsabgeordneten berichten, dass jedes Jahr in NRW 5,8 Millionen Unterrichtsstunden ausfallen - mit dem Ergebnis, dass ein 15-Jähriger in NRW bis zu einem Jahr weniger Unterricht hat als Gleichaltrige in anderen Bundesländern.

„Statt diesen massenhaften Unterrichtsausfall mit zusätzlichen Lehrern zu bekämpfen, hat die rot-grüne Landesregierung bisher das Problem geleugnet", sagen Linssen und Palmen. Diese Schönfärberei verfange aber nicht, wie eine aktuelle Umfrage belege. Danach seien 64 Prozent der Wahlberechtigten in NRW der Meinung, an den Schulen falle so viel Unterricht aus, dass eine gute Ausbildung der Schüler gefährdet sei. 77 Prozent (bei den SPD-Anhängern sogar 79 Prozent) kritisierten, dass es zu wenig Lehrer gebe.

Bei diesem trostlosen Meinungsbild helfe nur noch ein Neuanfang in der Bildungspolitik. „Wir wollen den Schulen mehr Freiheit geben - und zwar nicht mehr in Modellversuchen, sondern als erstes Bundesland allen Schulen endlich mehr Vertrauen schenken. Sie wissen am besten, wie sie ihre Aufgaben zu erledigen haben", so die CDU-Landtagsabgeordneten. Unter anderem sollen die Schulen ihre Leiter für eine Amtszeit von acht Jahren selbst wählen und Lehrer einstellen können. Qualität und vergleichbare Leistungen werden sichergestellt, indem eine Erfolgskontrolle in die Hände eines unabhängigen Instituts gelegt wird. „Um den Unterrichtsausfall und Defizite bei Bildung und Erziehung wirksam zu beseitigen, will die CDU schrittweise 4.000 zusätzliche Lehrerstellen schaffen", kündigen Linssen und Palmen an.

Verantwortlich: Bärbel Schreiber

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