Neue Verkehrsprojekte: Mehr Sicherheit in Emmerich, Goch und Kranenburg



Die schwarz-gelbe Landesregierung will die städtischen Straßen in Nordrhein-Westfalen verkehrssicherer machen. Für kommunale Straßen und Radverkehrseinrichtungen stellt das Land den Städten und Gemeinden in diesem Jahr deshalb mehr als 120 Millionen Euro zur Verfügung. "Die Stadtverkehrsförderung ist ein wichtiger und verlässlicher Bestandteil unserer Verkehrspolitik. Von der Stadtverkehrsförderung gehen entscheidende Impulse für eine Vielzahl von Investitionen in unseren Kommunen aus", sagte dazu der CDU-Landtagsabgeordnete und Parlamentarische Staatsekretär Manfred Palmen.
In das Programm sind für das Jahr 2006 insgesamt 199 neue Vorhaben aufgenommen worden. Hierzu zählen nur dringliche Projekte, deren Planung bereits abgeschlossen ist und bei denen ein zügiger Baubeginn zu erwarten ist. Es sind dies Emmerich (Radweg Nollenburger Weg), Goch (Haltestellen mit Schulwegsicherungen) und Kranenburg (Kreisverkehr Klever Straße - B 9). Die Gesamtkosten für die Vorhaben belaufen sich auf 1,9 Millionen Euro, hiervon trägt das Land 1,35 Millionen Euro.
Mit der Aufnahme der Vorhaben in das Programm der Landesregierung ist eine wichtige verfahrensmäßige Voraussetzung für die Förderung der kommunalen Projekte gegeben. Die endgültige Bewilligung erfolgt durch die Bezirksregierung in Düsseldorf. Palmen: „Die Stadtverkehrsförderung macht den Verkehr in unseres Städten und Gemeinden noch sicherer. Deswegen freue ich mich, dass wir trotz der Notwendigkeit, an vielen Stellen zu sparen, für die Sicherheit sogar etwas mehr als im Vorjahr einplanen konnten."
Verantwortlich: Agnes Asdonk