Land unterstützt Ausbau der Betuwe-Linie mit 322 Millionen Euro - Weitere 4,4 Millionen Euro für Umbau der Bahnhöfe im Kreis Kleve

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Das Land NRW wird sich mit 322 Millionen Euro an der Planung und dem Ausbau der Betuwe-Linie beteiligen. Dies gab Verkehrsminister Oliver Wittke bei der Vorstellung des "OPNV-Infrastrukturfinanzierungsprogramms und Feststellung des besonderen Landesinteresses für Investitionsmaßnahmen des ÖPNV" bekannt.

Neben dieser wichtigen Streckenausbaumaßnahme enthält das Programm sämtliche angemeldeten, verkehrlich begründeten Bahnhofsmaßnahmen der Deutschen Bahn AG. Dies gilt auch für Einrichtungen im Kreis Kleve.
"Die Bahnhöfe und deren Umgebung sind in den vergangenen Jahren Stück für Stück verwahrlost. Trotz aller Bekenntnisse zur Attraktivität des Öffentlichen Personen-Nahverkehrs (ÖPNV) haben die rot-grünen Vorgänger-Landesregierungen diese Entwicklung laufen lassen. NRW-Verkehrsminister Oliver Wittke (CDU) packt das Problem nun an." Mit diesen Worten freuen sich die CDU-Landtagsabgeordneten Manfred Palmen und Dr. Helmut Linssen, dass die Bahnhöfe in Bedburg-Hau, Emmerich, Goch, Kevelaer und Weeze berücksichtigt worden sind. Manfred Palmen: "Das bedeutet, wir bekommen bis 2011 Geld vom Land, um unsere Bahnhöfe und deren Umgebung endlich wieder auf Vordermann bringen zu können." Wie der CDU-Landtagsabgeordnete weiter berichtet, stellt das Land NRW dafür 910.000 Euro für Bedburg-Hau, 390.000 Euro für Emmerich und 1,06 Millionen Euro für Goch zur Verfügung. Darüber hinaus sind 1,84 Millionen Euro für Kevelaer und 200.000 Euro für Weeze veranschlagt. Helmut Linssen: "Es ist gut, dass sich die Landesregierung im Einvernehmen mit den Regionalräten und der Deutschen Bahn AG auf ein umfängliches Maßnahmenpaket geeinigt haben."

Die CDU-Landtagsabgeordneten wissen, dass sich der Ärger der Fahrgäste auf die Bahnhöfe konzentriere, deren Zustand allzu oft durch Verfall und wenig nutzerfreundliche Gestaltung gekennzeichnet sei. Manfred Palmen: "Schmutz und Zerstörungswut leisten oft ein Übriges. Mit der nun erfreulicherweise zugesagten Finanzierung streben wir auch eine Verbesserung der Barrierefreiheit, des Bahnhofsumfelds und des Sicherheitsgefühls der Menschen an.

Der ÖPNV-Infrastrukturfinanzierungsplan für Investitionen des ÖPNV umfasst 229 Maßnahmen und hat ein finanzielles Volumen von rund 2,3 Milliarden Euro. Mit 144 Vorhaben handelt es dabei überwiegend um Bahnhofsausbau- und modernisierungsmaßnahmen. Als Maßnahmen im besonderen Landesinteresse gelten unter anderem die ÖPNV-Infrastrukturmaßnahmen des GVFG-Bundesprogramms, Infrastrukturmaßnahmen an Großbahnhöfen und Investitionen zur Erprobung neuer Technologien im Öffentlichen Personennahverkehr.

Verantwortlich: Agnes Asdonk

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