Land stellt noch in diesem Jahr das Geld für den Bau der Radwege an den Rheindeichen Bislich und Haffen-Mehr sowie für die Anbindung der Freizeitanlage „Reeser Meer“ zur Verfügung

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"Das beharrliche Vorsprechen für unsere Region trägt Früchte." Mit diesen Worten freut sich der CDU-Landtagsabgeordnete Manfred Palmen darüber, dass die Anbindung des „Reeser Meers" sowie der Bau der Radwege an den Rheindeichen Bislich und Haffen-Mehr nun im diesjährigen Programm der Stadtverkehrsförderung berücksichtigt wird. "Mit der Umsetzung der Maßnahme leistet die Landesregierung unter NRW-Verkehrsminister Oliver Wittke einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Verkehrsstruktur sowie zur Förderung des Radverkehrs."

In das Stadtverkehrsprogramm 2008 der schwarz-gelben Landesregierung unter Ministerpräsident Jürgen Rüttgers sind 211 neue Maßnahmen aufgenommen worden. Dafür werden aus dem Landeshaushalt 131,3 Millionen Euro zusätzlich bereitgestellt. Wie der CDU-Landtagsabgeordnete berichtet, stellt das Land für die Förderung der Verkehrsanbindung der Freizeitanlage „Reeser Meer" insgesamt rund 975.000 Euro zur Verfügung. Hinzu kommen 398.000 Euro für den Bau des Radwegs Rheindeich Haffen-Mehr sowie 39.000 Euro für den Radweg Rheindeich Bislich. Manfred Palmen: "Nach jahrelanger sträflicher Vernachlässigung des Individualverkehrs auf der Straße durch Rot-Grün trägt die schwarz-gelbe Landesregierung jetzt den Realitäten Rechnung und investiert in die Verkehrsinfrastruktur in Nordrhein-Westfalen."

Das Gesamtvolumen der betroffenen Maßnahmen beläuft sich auf 226 Millionen Euro. Von dem Programm werden ergänzende Baumaßnahmen sowohl der öffentlichen Hand als auch durch private Investoren angestoßen. Insgesamt ist damit zu rechnen, dass der gesamtwirtschaftliche Effekt, über den Straßenbau hinaus, die Investitionen der Landesregierung um das zwei- bis dreifache übersteigen wird. Ziel des Programms ist die Verbesserung des Straßennetzes, etwa durch den Bau von Umgehungs- und Entlastungsstraßen, die Sicherung oder Entfernung von Bahnübergängen, die Einrichtung effizienter Wegweisungssysteme und die Verbesserung von Schulwegen. Weiterhin werden aus den Mitteln der Stadtverkehrsförderung Gefahrenschwerpunkte beseitigt und Radverkehrsmaßnahmen gefördert, um das rund 14.000 Kilometer lange Radnetz in NRW weiter zu verfeinern. Unabhängig davon wird die Landesregierung außerdem ein Programm zur Errichtung von Alleenradwegen auf stillgelegten Bahntrassen auflegen und damit die Position Nordrhein-Westfalens als Radfahrland weiter ausbauen.

Verantwortlich: Agnes Asdonk

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