Land gibt 245 Millionen Euro für Stadtentwicklung in diesem Jahr aus



Über 2,1 Millionen Euro fließen in den Kreis Kleve
"Wir sind sehr froh darüber, dass wir auch in Zeiten der Krise aktiv die Zukunft unserer Städte gestalten können", freuen sich die CDU-Landtagsabgeordneten Manfred Palmen (Kleve) und Margret Vosseler (Issum) über die Bekanntgabe des
diesjährigen Stadtentwicklungsprogramms. Mit mehr als 1,5 Millionen Euro profitiert besonders die Stadt Geldern von dem Programm. Für die Sanierung des Bahnhofsumfelds stehen 872.000 Euro zur Verfügung, für die Umnutzung der St. Adelheid-Kirche 714.000 Euro. Außerdem fließen 341.000 Euro für Städtebauliche Entwicklungsmaßnahmen an der „Magdeburger Straße“ nach Weeze sowie 38.000 Euro im Rahmen der Maßnahme „Ab in die Mitte! Die City-Offensive 2010“ nach Goch. Die Stadt Rees erhält 181.000 Euro für die Maßnahme „Aktive Zentren Innenstadt“. Insgesamt erhalten 148 Städte, Gemeinden und Kreise Fördermittel in Höhe von insgesamt 245 Millionen Euro.
Besonders erfreulich sei es, dass in diesem Jahr der Bundesanteil am Programm deutlich gestiegen ist. "Dies war eines der Kernanliegen, das die schwarz-gelbe Landesregierung in Nordrhein-Westfalen zusammen mit anderen Bundesländern durchgesetzt hat – trotz des Sparkurses auf Bundesebene", so Manfred Palmen (Kleve).
Für den Erhalt und die Fortentwicklung von Innenstädten, Stadtteilzentren sowie historischer Stadtkerne stehen Mittel aus den Bundesprogrammen "Soziale Stadt" und "Stadtumbau West" bereit. Für die REGIONALE 2010 zur Strukturförderung in den Bereichen Städtebau, Kultur, Landschaftspflege und -gestaltung stehen 43 Millionen Euro für 22 Maßnahmen zur Verfügung. Ergänzend hierzu sollen weitere 20 Millionen Euro aus EU-Fördermitteln hinzukommen. 8 Millionen Euro fließen in die Ausfinanzierung der EuRegionale 2008 sowie in die Vorbereitung der REGIONALEN 2013 und 2016. "Damit haben wir weit über den Tag hinaus wichtige Weichenstellungen für eine positive Stadtentwicklungspolitik in unserem Land vorgenommen", so Margret Vosseler abschließend.
Verantwortlich: Agnes Asdonk