Land fördert Baumaßnahmen in Emmerich, Geldern, Kleve und Weeze



Die CDU-Landtagsabgeordneten Dr. Helmut Linssen und Manfred Palmen freuen sich über das von NRW-Bauminister Oliver Wittke vorgelegte Stadterneuerungsprogramm 2008. „Durch die finanzielle Unterstützung des Landes können in unserer Region nun wichtige Baumaßnahmen realisiert werden. Hierzu zählen Umbau und Weiterentwicklung des Bahnhofsumfeldes zu einem Standort für Wohn-, Dienstleistungs-, und Gewerbenutzung in Geldern sowie die bauliche Neuordnung des Wohngebietes in der Magdeburger Straße in Weeze", so Helmut Linssen.
Für die Umwandlung und gestalterische Aufwertung der Rheinpromenade sowie für die abschließende Finanzierung der Umfeldgestaltung des Plakatmuseums am Lohmanngelände in Emmerich stehen laut Manfred Palmen ebenfalls Mittel des Landes bereit. Zudem wird auch die „City-Offensive NRW": Kleve busbar - Klever bewegen finanziell unterstützt.
Die Zuschüsse des Landes belaufen sich auf 1,2 Millionen Euro für Geldern und 471.000 Euro für Weeze. Emmerich erhält 400.000 Euro Förderung für die Sanierung der Rheinpromenade und 69.000 Euro für die Ausfinanzierung des Umbaus des Lohmanngeländes. Für Kleve ist eine Förderreserve von 51.000 Euro vorgesehen.
Beide Abgeordnete erhoffen sich von den Landesmitteln auch deutliche Anregungen für die örtliche Wirtschaft: "Wie in den letzten Jahren ist es zu erwarten, dass das Programm erhebliche Folgeinvestitionen im öffentlichen und privaten Bereich anstoßen wird. Besonders Mittelstand und Handwerk werden hiervon profitieren können", so Manfred Palmen.
Mit dem Stadterneuerungsprogramm stellt die Landesregierung den Städten und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen Mittel in Höhe von insgesamt 218 Millionen Euro zur Verfügung, mit denen 288 Maßnahmen gefördert werden. Im Vergleich zu 2007 mit 152 Millionen Euro steigt das Fördervolumen damit um 40 Prozent an.
Durch die Zuschüsse können die Kommunen Projekte realisieren, die zur Modernisierung und Weiterentwicklung von Gebäuden und Stadtteilen sowie zur Verbesserung des Wohnumfelds beitragen. Das Programm konzentriert sich in diesem Jahr auf die Förderung von Maßnahmen, die für mehr Integration, mehr Innovation und mehr Kooperation sorgen sollen. Unterstützt werden insbesondere Regionen mit interkommunalen Aktivitäten, Innenstädte mit Leerstandsproblemen und Stadtteile mit sozialen oder strukturellen Problemen.
Verantwortlich: Agnes Asdonk