Karl-Heinz Florenz und Manfred Palmen : Gemeinsam für den Niederrhein

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Auf Einladung des Klever Mineralölunternehmens Claassen besuchte der niederrheinische Europaabgeordnete Karl-Heinz Florenz kürzlich gemeinsam mit Staatssekretär Manfred Palmen das Unternehmen in Kleve. „Wenn mein Landtagskollege mich nach Kleve ruft, so komme ich gerne!", so der niederrheinische Europaabgeordnete Karl-Heinz Florenz.

Anlass waren diverse Anliegen des Unternehmers, die sowohl landes- als auch europäische Regelungen betrafen. Dazu Geschäftsführer Ludger van Ackeren: „Wir unterhalten in Emmerich ein Lager für mineralische Produkte. Die Bezugsquellen für diese Produkte liegen überwiegend in den Niederlanden, wo unsere Kollegen die Möglichkeiten von Zuladungen von mehr als 4o Tonnen Gesamtgewicht nutzen. Zur Zeit prüfen wir, ob wir unsere Lager mit Tanks für den umweltfreundlichen Treibstoff für PKW`S LPG erweitern. Nun könnte der Treibstoff mit Riesen-LKW bis an die Grenze der Niederlande gebracht werden, um dort für die letzten 15 km umgepumpt zu werden in die bisher herkömmlichen 40 Tonner. Die Riesen-Lkw haben eine geringere spezifische Luftschadstoffemission pro Gütermenge als herkömmliche LkW. Die Wege zwischen der niederländischen Grenze und unserem Lager stellen keine Behinderungen dar. Möglichkeiten durch unsere EU-Kollegen aus den Niederlanden mehr als 40 Tonnen zu transportieren laufen derzeit auch schon durch das Gebiet Emmerich, Kleve".

In einem intensiven Gespräch wurden die von Vertretern des Unternehmens vorgebrachten Probleme diskutiert und nach Lösungen gesucht. Nicht überall, wo Europa verantwortlich gemacht wird, sei Europa auch Verursacher der Regelung, so Florenz. Trotzdem müsse intensiv geprüft werden, ob Wettbewerbsnachteile auf europäische Regelungen zurückgingen. Manfred Palmen: „Karl-Heinz Florenz und ich werden gerne unseren Einfluss, sowohl im Landtag wie auch im Europaparlament, geltend machen, um für gleiche Bedingungen zu sorgen.

Insgesamt, so beide Parlamentarier, sei der Niederrhein exzellent aufgestellt. Probleme bei der Harmonisierung der Rechtsprechung müssten intensiv geprüft und in Zukunft vermieden werden. Aber der Niederrhein profitiere in vielen Fällen von der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit und vom vereinten Europa.

„An den Stellen, wo es hakt", so Florenz, „ müssen wir ansetzen und in Brüssel auf den Tisch hauen. Das will ich auch in diesem Fall gerne tun".

Verantwortlich: Agnes Asdonk

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