Immer mehr junge Menschen ohne Berufsperspektive



Die CDU-Landtagsabgeordneten Helmut Linssen und Manfred Palmen werfen den rot-grünen Regierungen in Berlin und Düsseldorf vor, die Berufschancen vieler junger Menschen zu zerstören. Linssen und Palmen, die im Landtag den Wahlkreis Kleve vertreten, erinnern an das öffentliche Versprechen von Bundeswirtschaftsminister Clement (SPD), bis Anfang April allen jungen Menschen bis 25 Jahren ein konkretes Angebot für eine Arbeit, Ausbildung oder Qualifizierungsmaßnahme zu machen.
„Dieses Versprechen ist nicht eingehalten worden", stellen die CDU-Abgeordneten fest. Einmal mehr bestätige Clement seinen Ruf als Ankündigungsminister, dessen große Sprüche in keinem Verhältnis zu den Erfolgen seiner Politik stehen.
Der Wirtschaftsminister habe jetzt eingeräumt, dass in den alten Bundesländern nur für 20 Prozent der jungen Arbeitslosen, die ALG-II beziehen (insgesamt 181.000), Eingliederungsvereinbarungen geschlossen worden seien. Damit hinke er den selbst gesetzten Zielen wie üblich meilenweit hinterher. Linssen und Palmen: „In NRW haben 125.200 Menschen im Alter bis 25 Jahren keine Beschäftigung." Die Bildungspolitik der rot-grünen Landesregierung sei gescheitert. Mehr als jeder zehnte Hauptschüler in NRW verlasse die Schule ohne Abschluss. 2003 waren das 5.623 Schüler - das entspricht 244 kompletten Hauptschulklassen, die in die Perspektivlosigkeit entlassen werden. „Rot-Grün ist verantwortlich für die Perspektivlosigkeit dieser jungen Leute", sagen Linssen und Palmen.
Verantwortlich: Bärbel Schreiber