Gegen Verstaatlichung der Forstverwaltung



Gegen eine Verstaatlichung der Forstverwaltung in NRW sind die CDU-Landtagsabgeordneten Palmen und Linssen „Die Finanzierung des Landesbetriebs ist überhaupt nicht sichergestellt, auch die Forschung und Lehre in der Forstwirtschaft bleibt im Konzept der rot-grünen Landesregierung unberücksichtigt", sagen Palmen und Linssen, die in Düsseldorf den Kreis Kleve vertreten. Sie halten die Pläne von Umweltministerin Höhn daher für eine „Schnapsidee".
Eine Verstaatlichung der Forstverwaltung sei nicht zuletzt deshalb nicht nachvollziehbar, weil der Anteil der Privatwaldbesitzer in NRW mit mehr als 65 Prozent so hoch sei wie in keinem anderen Bundesland. Daher habe die Betreuung unter dem Dach der Landwirtschaftskammer bei den Waldbesitzern immer große Zustimmung gefunden. Palmen und Linssen: „Die Landesregierung muss sicherstellen, dass die Waldbesitzer auch künftig zu tragbaren Entgelten betreut werden und in den Forstausschüssen angemessen vertreten sind."
Verantwortlich: Bärbel Schreiber