Frauen Union diskutierte über Bildungspolitik

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„Mehr Bildung - das will die CDU" unter diesem Titel stand eine Podiumsdiskussion der Frauen Union des Kreises Kleve im Kolpinghaus Kleve. Die Vorsitzende des Arbeitskreises Schule der Kreis-Frauen Union, Kreistagsmitglied Gabriele Schmidt, konnte den CDU-Landtagsabgeordneten Manfred Palmen, die stellvertretende Vorsitzende der Stadtschulpflegschaft Kleve, Martina Schaale, sowie den Rektor der Grundschule Freiherr von Motzfeld in Pfalzdorf, Karl Buntenbroich, als Referenten begrüßen.

„Mehr als 5 Millionen Stunden Unterrichtsausfall und mehr als 6 Millionen Vertretungsstunden sind das Ergebnis verfehlter rot-grüner Schulpolitik" erklärte Manfred Palmen. Die CDU wolle hier im Falle eines Wahlsiegs am 22. Mai durch die Einstellung von 4.000 zusätzlichen Lehrern in 5 Jahren eine nachhaltige Verbesserung erreichen. Dies gelte insbesondere für die Grundschulen. Palmen forderte außerdem, dass - wie in Hessen - durch Tests im Alter von 4 Jahren sichergestellt werden müsse, dass alle Kinder, die eingeschult werden, auch über ausreichende Deutschkenntnisse verfügen. Sollten bei diesen Tests Defizite festgestellt werden, müssten diese vor der Einschulung zunächst durch verpflichtende Sprachkurse beseitigt werden. Außerdem sprach sich Palmen für eine bessere Förderung benachteiligter Jugendlicher aus. Auch jungen Menschen, die praktisch begabt seien, aber im theoretischen Bereich Probleme hätten, müsse wieder eine Perspektive gegeben werden.

Martina Schaale sprach sich für die Wiedereinführung von Schulnoten bereits ab dem ersten Schuljahr ein. Schüler wie Eltern wollten klar wissen, wo die Schüler leistungsmäßig stehen. Karl Buntenbroich hob hervor, dass die Verbesserung der Ganztagsangebote an den Schulen angesichts der gesellschaftlichen Veränderungen von besonderer Bedeutung sei.

In ihrem Schlusswort verwies die Kreisvorsitzende der Frauen Union, Anita van Elsbergen, auf das schlechte Abschneiden der nordrhein-westfälischen Schulen bei der PISA-Studie. Die Ergebnisse der PISA-Studie zeigten, dass grundlegende Reformen dringend notwendig seien. Nur die CDU habe hier überzeugende Konzepte. Eine Einheitsschule lehnte Anita van Elsbergen ab. Vielmehr sei eine bessere individuelle Förderung der Kinder erforderlich.

V.i.S.d.P.: Manfred Lorenz

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