CDU-Landtagsabgeordneter Manfred Palmen:

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Das Förderzentrum Grunewald wird sich mit Beginn des kommenden Schuljahres an einem Pilotprojekt für eine Neuorientierung der sonderpädagogischen Förderung beteiligen. Das berichtet der CDU-Landtagsabgeordnete Manfred Palmen aus dem Düsseldorfer Landtag. Nach seinen Worten sieht das Pilotprojekt vor, dass sich die Schule zu einem Sonderpädagogischen Kompetenzzentrum entwickelt. Insgesamt hat das nordrhein-westfälische Schulministerium in 20 Regionen zwischen Rhein und Weser Förderschulen für dieses Pilotprojekt ausgewählt. Palmen: "Dass das Förderzentrum Grunewald auch Emmerich mit dabei ist, macht deutlich, welch hohe Qualität im Unterricht und bei der Förderung der Kinder und Jugendlichen schon heute dort geleistet wird. Denn die Schule hat sich in einem landesweiten Wettbewerb gegen andere Schulen durchgesetzt. Ich bin sicher, der Schule wird es gelingen, viele engagierte Beiträge zur Entwicklung eines Sonderpädagogischen Kompetenzzentrums zu liefern."

Die Sonderpädagogischen Kompetenzzentren sollen nach den Worten der christdemokratischen Landtagsabgeordneten die Zusammenarbeit der Förderschulen mit den allgemeinen bildenden Schulen intensivieren. Durch frühe Diagnostik, ausgefeilte Förderangebote sowie unterstützende Angebote aus den Bereichen der Jugendhilfe, der Erziehungs- und Elternberatung sollen Kinder möglichst früh und gezielt gefördert werden. Palmen: "So hoffen wir, Lern- und Entwicklungsstörungen noch früher erkennen zu können. Im Idealfall gelingt es dann, rechtzeitig gegen zu steuern und den sonderpädagogischen Förderbedarf zurück zu fahren." Durch die Vernetzung unterschiedlicher Kompetenzen könne die sonderpädagogische Förderung unterstützend im gesamten Schulsystem aktiviert werden. "Das stärkt die Qualität der sonderpädagogischen Förderung im Sinne der individuellen Förderung."

Das Pilotprojekt "Sonderpädagogisches Kompetenzzentrum" ist auf zwei Jahre angelegt. Dafür erhalten die Schulen eine zusätzliche Lehrkraft mit einer halben Stelle sowie für die ver-waltungstechnische Betreuung des Projekts einen Schulassistenten oder eine Schulassistentin. Die in dem Pilotprojekt gesammelten Erfahrungen werden anschließend evaluiert und sollen die Grundlage sein für den flächendeckenden Ausbau von Kompetenzzentren für Sonderpädagogische Förderung.

Manfred Palmen: "Ich wünsche der Schule einen erfolgreichen Start auf dem neuen Weg der sonderpädagogischen Förderung. Für viele Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen im Lernen, im Sozialverhalten und in der Kommunikation ist eine optimierte Förderung so schon in den allgemeinen Schulen möglich. Eine Förderung in speziellen Förderschulen kann sich anschließen, muss es aber nicht."

Verantwortlich: Agnes Asdonk

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