Auch in Zukunft genügend Hausärzte im Kreis Kleve:



"Wir freuen uns, dass NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann alle Anstrengungen unternimmt, dass es in unseren Städten und Gemeinden Bedburg-Hau, Issum, Kranenburg, Rees, Straelen, Uedem und Weeze auch in Zukunft genügend Ärzte gibt", erklärten die CDU-Landtagsabgeordneten Manfred Palmen und Dr. Helmut Linssen. "So hat uns die Landesregierung in das NRW-Hausarztaktionsprogramm aufgenommen. Wir machen unsere Kommunen attraktiv für Ärztinnen und Ärzte, die sich hier niederlassen und den Menschen helfen möchten. Das ist das, was die Bürgerinnen und Bürger hier vor Ort im Kreis Kleve brauchen."
Insgesamt stellt die Landesregierung 1,5 Millionen Euro zur Verfügung. Damit können in 99 Gemeinden mit bis zu 25.000 Einwohnern zwischen Rhein, Weser und Lippe die Niederlassung von Hausärztinnen und -ärzten oder die Weiterbildung von jungen Ärztinnen und Ärzten zum Hausarzt gefördert werden.
Aktuell gibt es noch kaum Probleme in der Versorgung vor Ort - weder in der Stadt noch auf dem Land. Aber in vielen Gemeinden in ländlichen Regionen gibt es Ärztinnen und Ärzte, die über 60 Jahre alt sind. Es ist abzusehen, dass in den kommenden zehn Jahren gut ein Drittel der Hausärztinnen und -ärzte ihre Praxis aufgeben wird - ohne einen Nachfolger zu finden. Denn die jungen Ärztinnen und Ärzte sehen dort zahlreiche Hürden: Das Leben auf dem Land sei beschwerlicher, die Infrastruktur oft schlechter.
Die Landesregierung hat diese Gefahren frühzeitig erkannt. Um der Entwicklung entgegen zu wirken, hat NRW jetzt das Aktionsprogramm zur Stärkung der hausärztlichen Medizin und Versorgung in Nordrhein-Westfalen gestartet. "Eine leistungsfähige medizinische Versorgung vor Ort ist sehr wichtig. Wir müssen bedenken, dass die Menschen immer älter werden. Deswegen brauchen wir die Hausärztinnen und -ärzte in der Nähe, die die Menschen betreuen, behandeln und begleiten", sagt der Christdemokrat Manfred Palmen.
"Auf diese Weise sorgen wir dafür, dass die Menschen bei uns im Kreis Kleve auch in Zukunft medizinisch voll abgesichert sind", so Helmut Linssen abschließend.
Verantwortlich: Agnes Asdonk