130.000 Euro für die Denkmalförderung des Kreises Kleve



"Schützenswerte Bauwerke in der Region erfahren endlich die ihnen zustehende Restaurierung." Mit diesen Worten freuen sich die CDU-Landtagsabgeordneten Dr. Helmut Linssen und Manfred Palmen, dass das nordrhein-westfälische Ministerium für Bauen und Verkehr sich an der Finanzierung der Restaurierung der denkmalgeschützten Gebäude im Kreis Kleve beteiligt. Wie Manfred Palmen heute berichtet, will NRW zur Restauration der Denkmäler in Bedburg-Hau, Goch und Rees insgesamt 65.000 Euro beisteuern. So soll die Sanierung der Schlosskirche Moyland in Bedburg-Hau mit 10.000 Euro, die konstruktive Sicherung und Instandsetzung des Klosters Graefenthal in Goch mit 35.000 Euro sowie die statische Sicherung der Bastei am Westring in Rees mit 20.000 Euro vom Land gefördert werden.
Ebenfalls 65.000 Euro stehen laut Aussage von Helmut Linssen auch für die Sanierung denkmalgeschützter Bauten in Kevelaer zur Verfügung. Dort werden 15.000 Euro für die Sanierung des Wohn- und Geschäftshauses an der Venloer Straße sowie 50.000 Euro für die Gesamtinstandsetzung der ehemaligen Samenaufbereitungs- und Lagerhalle zu einer Kunst- und Kulturhalle zur Verfügung gestellt.
Insgesamt stellt die Landesregierung in diesem Jahr für dieses Programm 9,184 Millionen Euro bereit. Gegenüber dem Vorjahr stehen somit 72.000 Euro mehr zur Verfügung. Die im Programm enthaltenen Maßnahmen wurden zwischen den fünf nordrhein-westfälischen Bezirksregierungen, den Ämtern für Denkmalpflege bei den Landschaftsverbänden, den kirchlichen Oberbehörden, den jüdischen Landesverbänden für Maßnahmen an jüdischen Friedhöfen und der Landesregierung abgestimmt.
In hohem Maße profitieren in diesem Jahr die private und kirchliche Denkmalpflege, da hier besonderer Handlungsbedarf bei der Erhaltung der Denkmale gesehen wird. Neben großen Kirchenbauwerken, wie etwa dem Kölner Dom, kommen im Bereich der kirchlichen Denkmalpflege aber auch 39 andere Projekte zum Zuge, die jeweils mit durchschnittlich 28.000 Euro gefördert werden.
Im Bereich der privaten Denkmäler werden insgesamt 84 Erhaltungsmaßnahmen gefördert, ebenfalls mit im Schnitt je 28.000 Euro. Daneben gibt es noch rund 19 Förderobjekte der kommunalen Denkmalpflege, wie alte Schulen oder Rathäuser, denen jeweils durchschnittlich 50.000 Euro für Restaurierungsarbeiten zufließen.
Verantwortlich: Agnes Asdonk